Student Orkester Festivalen, Linköping (S) Samstag, 19.05.2007 Der Tag der großen Auftritte Samstagmorgen 07:00 Uhr: Etwas verschlafen erheben sich die Ersten aus ihren Betten. Endlich mal wieder eine warme Dusche, die zumindest ein kleines bisschen gegen die Müdigkeit hilft. Samstagmorgen 08:00 Uhr: Ein endlos langer Weg zu einem typisch schwedischen Frühstück steht uns bevor. Vierzig Minuten später sitzt ganz ACO bei Brötchen, Müsli, Kaffee und Orangensaft im großen Speisesaal auf dem Festivalgelände. Ganz ACO??? Nein – einer war nicht dabei. Jan – der Donnerstag nicht mit uns in der Schule geschlafen hat und Sonntag große Karriere bei Funk Factory machte – wollte noch nicht aus dem Schlafsack kriechen und ließ sich von dem Treiben um ihn herum nicht in seinem Schlaf stören. Samstagmorgen 09:30 Uhr: Abfahrt zum ersten Auftritt in der Stadt auf dem Lilla torget. Der Bus brachte uns vom Festivalgelände in die Stadt, wo wir als erste Band mit unseren Musik und den Tänzen Adelheid und Groovin’ Hard die Zuschauer anlockten. Während wir unseren Auftritt noch bei bestem Wetter absolvieren konnten, fing es kurz danach an zu nieseln, was sich aber auch recht schnell wieder erledigte. So machten wir es uns auf dem Lilla torget bequem und lauschten den nachfolgenden Bands. Samstagmittag 12:00 Uhr: Mittagessen??? Der Magen knurrte, aber von Essen keine Spur. Einige waren verschwunden, um das Essen zu holen, aber wir anderen warteten vergebens. Allerdings wurde uns das Warten versüßt, denn die Funk Factory Big Band verbreitete mit fetziger Musik gute Stimmung auf dem Lilla torget verbreitete. Auch tänzerisch wurden wir gut unterhalten, denn ein kleiner ca. 2-jähriger Junge übte schon fleißig für seine späteren Baletten-Auftritte. Samstagmittag 12:30 Uhr: Endlich Mittagessen. Zwar waren die meisten nach einem Sandwich und Trinkpäckchen nicht wirklich satt, aber geschmeckt hat’s. Samstagmittag 13:30 Uhr: Der große Umzug. Die ersten Wagen kamen zwar etwas verspätet, aber mit lauter Musik, netten Motiven und Tanzeinlagen. Vor allem Michael Jackson konnte gar nicht genug kriegen von seinen Tanzeinlagen und führte etwa alle 100 m Black&White auf. Die Patriciabaletten trugen mal wieder viel zu kurze durchsichtige weiße Röcke, was die männlichen Mitglieder unseren Band aber mit Sicherheit nicht störte. Sehr präsent im ganzen Umzug war auch George W. Bush. Isterbandet war natürlich auch dabei und wurde von uns lautstark bejubelt. Nach 1 ½ Stunden war dann auch der letzte Wagen an uns vorbeigezogen. Danach war erst mal Freizeit angesagt. Nächster Treffpunkt à Samstagnachmittag 16:30 Uhr: Wieder zurück am Festivalgelände wurde der Bus wieder ausgeladen und die ersten Vorbereitungen für unseren Auftritt um 17:30 Uhr getroffen. Diesmal ging es in den Wilden Westen – wir spielten im Wild West! Tänzerisch zeigten wir im Wilden Westen die Lady Madonna. Ohne Pause ging es sofort weiter zum nächsten Auftritt. Samstagabend 18:30 Uhr: Unser Auftritt während dem Concerto Grosso im Konsertteatern dauerte zwar nur 15 Minuten, aber mit zwei Tänzen – Adelheid und Birdland – sowie einem weiteren Gesangsstück von Bilge – Daddy – brachten wir viel Show auf die Bühne. Bei Birdland zeigten Jürgen und Stefan mal wieder Ihre besten Seiten – von vorne und von hinten! Samstagabend 19:00 Uhr: Wir kämpften uns durch die lange Schlange zu unserem Abendessen. Leider lohnte es sich an diesem Abend nicht so sehr wie tags zuvor – das Essen war nur mittelmäßig. Aber es gab kostenloses Oel und das war wahrscheinlich eh viel wichtiger als das Essen. Bis zu unserem nächsten Auftritt war noch reichlich Zeit und so nutzte jeder die Gelegenheit, sich die verschiedenen Bands und Baletten anzusehen. Samstagnacht 22:00 Uhr: Fertigmachen für den letzten Auftritt des Tages. Diesmal ging’s nach Woodstock. 45 Minuten Auftritt voller Tänze und Shows – ein gelungener Abschluss. Samstagnacht 23:30 Uhr: Nach dem „Mitternachtssnack“ gingen alle wieder getrennte Wege, aber doch nicht wirklich… Spätestens beim Auftritt von Isterbandet war ACO wieder zur großen Party vereint. Und wir mussten feststellen, dass deutschen Schlager auch in Schweden große Hits sein können – in perfektem Deutsch trällerten die Fläskleggen „Knallrotes Gummiboot“ und ACO paddelte mit. Zum Abschluss fanden sich die meisten bei der Funk Factory Big Band ein, um noch einmal das Tanzbein zu schwingen oder auch nur zuzuhören oder wie Jan, sogar live mitzuspielen. Samstagnacht/Sonntagmorgen – irgendwann: Müde, aber gut gelaunt schafften wir auch noch die letzten Kilometer zur Schule – froh, dass wir am nächsten Morgen erst um 08:00 Uhr aufstehen mussten. Die Baletten
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