Sponsoren

  Deutsche Bank

 

Hier ist Platz um auch für Ihre Produkte zu werben!

Magdeburg 2007 PDF Drucken E-Mail

Montag, 14. Mai 2007

 

GETTIN’ STARTED

In aller Frühe ging’s im längsten sächsischen Straßendorf Mülsen (17km Durchmesser) in Richtung Magdeburg los. Dort verfuhren wir uns zunächst mal kräftig, bis wir es schafften, zwei Mitglieder der Bigband der Otto-von-Guericke-Universität einzusammeln, die uns von da an in allen musikalischen Lebenslagen begleiten werden.

 

@MD: JAM

Die Haustechnik von Karstadt assistierte uns dabei wie wir einen Sicherungskasten des Warenhauses knackten, um uns Strom zum Jammen auszuleihen. Unter einem großen Schild „Hörakustik Geers“ rockten wir die Fußgängerzone von Magdeburg und hielten Arbeitslose und Rentner dazu an, doch die „1. Magdeburger Bigband-Nacht“ zu besuchen, die abends im „Alten Theater“ stattfinden sollte. Auch hier wieder sehr schön zu beobachten: der „Dixie- Effekt“. Dieser ist definiert als die negative Ableitung der Viskosität nach dem Abfülldatum der Musik, sprich: die Leute bleiben zuhauf stehen, sobald man Dixie spielt, gibt man jedoch technisch unglaublich anspruchsvolle Stücke, wie zum Beispiel „Scrapple from the Apple“ zum Besten, kümmert es keinen Mabu (Magdeburger).

 

@MD: AUFBAU IM „ALTEN THEATER“

Phat! Das war der erste Eindruck. Ein echtes Theater für die Uni-Big-Band von Magdeburg, die Bigband des Konservatoriums und ACO. Erstmal mussten wir den ca. 150 Tischfußballfelder umfassenden Zuschauerbereich mit Stühlen und pimpigen weißen Sofas bestücken. Danach schier endlose Soundchecks und Stellproben. Völlig verschwitzt wurden wir von unserer Personal Trainerin, Katrein, auch noch dazu animiert, eine Show für Y.M.C.A. zu üben und zu perfektionieren. Die Beteiligten: ein Hula-Indianer, ein Polizist, ein Franzose, ein Bauarbeiter, ein Mexikaner und eine große Chiquita-Banane.

 

DAS KONZERT:

Hochwertiger Jazz. Das Haus war mit über 400 Besuchern voll bis an den  Rand, das fetteste Konzert aller Zeiten!! Alle schwarz angezogen, da sticht unser Grau als Farbtupfer ganz doll raus. Die Menge tobt ab dem ersten Takt der Magdeburger Uni-Big-Band, brodelt im Crescendo zu den Rhythmen der Konservatoriums-Big-Band und selbst noch nach vier Stunden - kurz vor Mitternacht – lässt das Publikum noch kein Ritardando erkennen, als ACO den Schlussakkord spielt. Um das Fass zum Überlaufen zu bringen, beenden die Uni-Big-Band und wir zusammen den Abend mit XXL-Versionen der Gassenhauer „Chameleon“ und „YMCA“.

 

AUSKLANG:

Get-together mit den Magdeburgern, bei denen wir zu Hause übernachten. Einige feiern den Abend in lustiger Runde unter Studenten im „Flowerpower“ und tanzen fast die Nacht durch, während der Rest die Magdeburger WGs kennen lernt und sich etwas früher in die Federn wirft. Ganz wichtig und nicht zu vergessen: Die erste Möglichkeit, sich den drei Tage alten Schmutz wegzuduschen!

Die Saxophone 

 
© 2010 Allmand Chaoten Orchester
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.