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Lübeck 2008 PDF Drucken E-Mail

Mittwoch 07.05.2008

Der Tag am Strand, oder der Tag an dem die Reifen kaputt gingen oder der Tag im Museum.

 

An diesem Tag ging es wieder mal früh los. Wir mussten um 8.00 Uhr los fahren, unser nächster halt war Peenemünde auf der Insel Usedom. Dort erwartete uns das Historisch-Technische Informationszentrum, ein Museum welches dokumentiert wo im zweiten Weltkrieg die ersten deutschen Raketen gebaut wurden.

Doch leider sollte es anders kommen als wir dachten. Als wir endlich auf dem Museumsgelände waren, auf dem auch ein stillgelegtes großes Kohlekraftwerk steht, und das Bauwerk auf uns wirken ließen, rief uns unser Vorstand, der Falk, wieder zurück. Wir mussten alle zurück zum Bus gehen und unsere Sachen holen denn die Hinterreifen des Busses waren kaputt und mussten ausgewechselt werden. Dazu musste er in eine Werkstatt welche sich in 50km Entfernung befand.

Von hier an sollte an diesem Tag alles anders laufen als es geplant war:

Einige wollten wieder zurück ins Museum, die anderen wollten an den Strand und wieder andere wollten irgendetwas anderes machen. Auf jeden Fall liefen alle scheinbar ziellos wie eine Herde Schafe herum.

Wie gesagt wollte einer dieser Gruppen an den Strand. Schließlich haben wir den Wonnemonat und die ersten schönen Tage in diesem Jahr. Hinzu kam, dass wir uns auf der Ostseeinsel Usedom befanden. Also gingen wir los. Die Gruppe bestand aus Heike, Thomas, Teemu, Marco, Steffen, Hannes, Mischa, Till, Julian und Harun. Im Schlepptau hatten wir ein Wägelchen mit zwei Kästen Bier. Der Teemu hatte ein Foto vom Umgebungsplan gemacht und so haben wir herausgefunden das sich der Strand genau auf der anderen Seite der Insel befanden. Es sollten 2 bis 3 Kilometer zu laufen sein und so gingen wir mit hoffnungsvollen Schritten unseres Weges. Eine lustig anmutende Gruppe allen voran Johannes der Säufer der den Wagen hinter sich herzog und sich ständig vor die Autos warf. Irgendwann merkten wir dass es mehr als nur 2 Kilometer waren denn nach jeder Kurve wurde die Strasse länger und länger. An der Abbiegung zum Flughafen hatte sich die Gruppe aufgeteilt. Die Autos die vorbei fuhren wurden immer schneller und wir waren immer voller und so hielten es einige von uns für das vernünftigste auf dem Fahrradweg weiter zu gehen. Leider waren einige von uns schon so weit vorne dass sie uns nicht gehört haben und so kam es dass sich die Gruppe aufgeteilt hatte. Leider führte der Fahrradweg immer weiter in den Wald hinein und je schneller wir liefen desto öfter fragte Julian wo denn das Wasser sei. Irgendwann kamen wir zum weißen Haus. Hinzu kam dass wir immer mehr durst bekamen und das Bier bei der anderen Gruppe war. So mussten wir mit trockenen Kehlen halb verdurstet weiter laufen. Schließlich waren wir irgendwann am Strand fanden jedoch nichts vor außer ein paar nackte Rentner die sich nichts dabei dachten uns zu fragen wer wir doch seien und wo wir hin wollten. Wahrlich das waren sehr gesellige Leute. Und vor allem Marco ließ seinen Charme spielen als die hübsche Rentnerin signalisierte keinerlei Scheu im Umgang mit jungen geschlechtsreifen Männern zu haben.

So gingen wir am Ostseestrand entlang immer noch durstig und immer noch nicht sicher wo wir hin sollen. Denn den Strand hatten wir nun gefunden aber wo waren die anderen? Und vor allem Hannes, hatte er es nun geschafft sich vor ein Auto zu schmeißen oder nicht. Und Heike? Naja Fragen über Fragen und keine Antworten und so gingen wir weiter voran mit der Hoffnung in unserem Herzen. Doch dass Glück war uns Hold und nachdem wir einen Umweg von ca. 8km gemacht haben, waren wir da und konnten endlich wieder an das Bier.

Den Weg der anderen Gruppe bestehend aus Hanne, Markus und Bilge zu beschreiben, bedarf es weniger Worte. Nach einem leckeren Mittagessen machten wir uns gemütlich auf den Weg zum Strand, DEN DIREKTEN WEG!!! Dort angekommen wurde Hanne sofort mit Klamotten von Hannes überfallen und ins warme Wasser der Ostsee gezogen, das Ganze samt Kamera, die das leider nicht überlebte und auch Bilge kam aufgrund einer pitschnassen Umarmung und anschließendem Judoschulterwurf von Hannes nicht trocken davon. Diesmal ging allerdings die höfliche Frage „Hast Du Wertsachen dabei?“ voraus, um weitere Sachschäden zu vermeiden. Somit wurde dir restliche Zeit genutzt, um wieder trocken zu werden.

Später im Bus war ein junger ca. 18-jähriger Saxophonist, der an dieser Stelle anonym bleibt, die größte Attraktion: Er erlebte wohl den ersten Vollrausch seines Lebens und unterhielt den gesamten Bus mit erotischen Zungenkussgeschichten und den Odysseen des Tages.

Von riesigen Mördermücken zerstochen ging es dann nach Linsen und Würstchen weiter nach Lübeck, wo wir in einer Kaserne übernachteten, mit Tischkicker (Juchee!). Dort unterhielten wir uns mit selbstgebastelter Musik und einem lustigen Satzbau-Spiel, das unser Innerstes nach außen kehrte:

 

Ich war damals sowie heute schon unter geschlechtsreifen Feldhamstern,
kopulierenden, [piepsen] kleinen scharfen Chaoten, besoffenen Mördern
beliebt, weil ja manche dieser unmöglichen stinkenden Chaoten ohne
Unterhosen mit Strapsen und auch anderen Utensilien konfrontiert und
verdonnert zu Geschlechtsakten wurden, ist manchmal es angeraten,
stinkend herumrennend vorzugehen mit geschlechtsreifen Feldhamstern aus
dem Gebiet um Wanne-Eickel.

Sonntags, Liebe Mitbürger, haben wir so manche tolle Marotten und
zwangsweise Neurosen durch geschlechtsreife Waldameisen erfunden,
deshalb werden wir immer karottengleiche Hosen aus Feldhamsterfellen
herstellen. Weil karottengleiche Hosen mir zu eng geworden oder am
Hintern gejuckt haben, sollte jedermann heutzutage orangene
Schlafanzughosen zeugungsunfähigen Waldameisen zu Gute kommen lassen.
Ameisenbären [piepsen] grundsätzlich nie Ameisen, sondern [piepsen]
stetig im heimischen Nasenbein. Lieber Onkel Jürgen und Tante Michael,
warum macht ihr Vodka-Abbelsaft?

Ich bedaure, dass Paranoia von heimischen Feldhamstern immer dann
benötigt wird, wenn sie ausgerechnet bei Immigranten-Kindern schluchzend
seufzend [gepiepst] und Falk [gepiepst] haben.

Schuh und Blattler sind ausgerechnet die zusammenhangslosesten
waldameisenbeeinflussten Wörter, die wir gesprochen haben wollen.

Politessen verführen geschlechtsreife Rotkehlchen mit dem
hinterhältigsten Grinsen.

Weltmeisterschaft lautet das Ameisenbären-Motto.

Spielen geschlechtsreife Bienen, Dromedare, Trompetenkäfer miteinander,
so kommunizieren poplige, eklige furchtbar verwunderte geschlechtsreife
Menschen schlechter mit Ameisenbären, Antilopen, Schluckspechten
darüber, dass Tiere grundsätzlich so geschlechtsreife Vorschriften
beachten werden müssen.

Krausehaar hatte er.

Nasenscheidewand wird er niemals genannt, aber ich liebe
geschlechtsreife Nasenbären insbesondere so, welche [piepse] besitzende
[pieps] [pieps] Käse [pieps]!

Entschuldigung, fragte ich Onkel Dagobert mit diesem Riesen[pieps] eines
blauen Piranhas mit gigantischen Schwanzflossen.

Karottengleiche [pieps] wollen wackeln und springen, wobei große [pieps]
zwischen Waldameisen äußerst komisch anmutend erscheinen können und
solche Extremitäten außerhalb Heikes [piep] sprühen, vorzüglich gesagt.

Narkosemedikamente können Nebenwirkungen, Apotheker und Rennfahrer, die
vorher gedoped waren, beeindrucken und so schwerwiegend [piepsenden]
Waldameisen und Wasserläufern verhängnisvolle Ausschläge und 666
Luftballons anhängen, damit solche fatalen Abszesse folglich nie
Eiterbeulen hervorrufen.

Grammikalisch inkorrekt [piepsen] Heike immer wieder geschlechtsreife
Nesseltierchen, Sushiröllchen, Pinguine und das Feldhamstertier,
meisterlich obszön geartete Tierchen, welche miteinander spanische
Rollenspiele spielen von Jahr und Tag, bis gestern Morgen mexikanische
Tortillas explodierten.

Glücklich scheint nur das Bier glücklicher Chaoten, Schweden,
Brasilianer, ebenso Costaricaner, die vorübergehend aber zum Ende
wiederkehrend gezwungen und Inkontinenzprobleme besitzend manchmal ein
Pickel auf die Poperze tragen.

Feuchte Nasenscheidewände, [piepsen], [piepsen] waren schon immer
zweifelsohne sehr interessant für [piepsen], [piepsen] mit dicken und
Kamelhaardackeln, Tausenfüßlern besetzten Karottenhosen, welche meistens
am größten ausfallen und gerne dabei lutschen, wie [piepse] kleine
Weiber Nasenbären, inkontinenten Waldameisen, Nasenscheidewänden und
nichts kann Onkel Steffen beunruhigen.

Kaulquappen [piepsen], blinde Pin-Ups, Busfahrer [piepsen] zu guter
Letzt, weil enorm viele gigantische Ameisenbären Druck ausüben auf
[piepsen], [piepsen] und Rotkehlchen, Eintagsfliegen, damit Wikinger
Blut lecken, bevor einer [piepst] und ableckt, was ich [gepiepst] und
manchmal abgeleckt habe.


Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Ameisenbär des großen aufrichtigen geschlechtsreifen Herrn Allmand
von Chaoten Orchester.

 

 
© 2010 Allmand Chaoten Orchester
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