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Magdeburg 2008 PDF Drucken E-Mail

Tourtagebuch, Montag 5.Mai 2008

Die Geschichte von den Aconauten

 „Denn meine Tage sind vergangen wie ein Rauch, und meine Gebeine sind verbrannt wie von Feuer. Mein Herz ist geschlagen und verdorrt wie Gras, dass ich sogar vergesse mein Brot zu essen. Denn ich esse Asche wie Brot und mische meinen Trank mit Tränen.“ (Psalm 102)

Doch am Morgen des dritten Tages bescherte ihnen Gott durch Manuela ein unvergessliches, lukullisches Frühstück, wie sie kein zweites mehr erleben würden. Und als weitere Stärkung für den vor ihnen liegenden Weg, bekam jeder Chaot dazu noch eine praktische Taschenbibel für unterwegs geschenkt. So ausgestattet konnten sie ihre Reise ohne Furcht und frohen Mutes wiederaufnehmen.

„So auch ihr: Wenn ihr in Zungen redet und nicht mit deutlichen Worten, wie kann man wissen, was gemeint ist? Ihr werdet in den Wind reden. Wenn ich nun die Bedeutung der Sprache nicht kenne, werde ich den nicht verstehen, der redet, und der redet wird mich nicht verstehen. Wer also in Zungen redet, der bete, dass er’s auch auslegen könne“ (1.Korinther 14,9-13)

Deshalb war es recht, dass der Finne Teemu schon jetzt anfing die Deutschen auf Englisch im Schwedischen zu unterrichten. Dabei standen vor allem solche Worte im Mittelpunkt, die fruchtbare Gespräche hervorbringen sollten. In der ersten Stunde gelangten sie von Anustova bis Cucksoos.

„Und wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten?“ (1.Korinther 14,8)

ACO natürlich! Und so begab es sich zu der Zeit, dass sich die Aconauten in der Stadt Magdeburg zum „Projekt 7“ aufmachten, um ein Blitz und Donner schallendes Konzert zu geben. Die Zuschauer – es waren ihrer weit über zehn – kamen zum Teil bis aus der Stadt Stralsund angereist, um das leibhaftige Allmand Chaoten Orchester zu sehen.

 

 
© 2010 Allmand Chaoten Orchester
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