Tourtagebuch, Sonntag 5.Mai 2008
Der Tag begann bereits um 6:30 Uhr mit dem Aufstehen und anschließendem Frühstück. Nachdem der Bus beladen war, fuhren wir Richtung Taufstein. Dort rodelten wir bei plus 15 Grad Celsius den Vogelberg hinunter. Nein, nicht auf Schnee, sondern auf der Sommerrodelbahn Hoherodskopf Einige schneller, manche langsamer, manche auch zu schnell, sodass sie die Bahn nach einer Notbremsung nur noch mit einem rettenden Sprung verlassen konnten, bevor der nächste angerauscht kam. Unser Busfahrer war der schnellste, wir können froh sein, dass er das nicht mit dem Bus macht. Nach diesem Zwischenstopp ging es weiter nach Crainfeld. Dort liefen wir den Biergarten Vogelberghof an, der uns mehr als freundlich aufnahm. Wir bekamen für Tourverhältnisse eine wunderbares Mittagessen. Mit vollem Magen mussten wir ohne Pause in brütender Hitze aufbauen. Um kurz nach 13:00 Uhr begann der wohl längste und anstrengendste Tourauftritt. Wir spielten über drei Stunden in der knallen Sonne ohne Schatten und ohne große Pausen zwischen Stücke aufopferungsvoll für die sich ausruhenden Fahrradfahrer. Sie genossen sichtlich die musikalische Unterhaltung. Es war so anstrengend, dass bereits nach dem ersten Set unser erster Trompeter platt war und durch den Bassposaunisten ausgewechselt werden musste. Aber beide erledigten ihren Job gut. Trotz der Anstrengung machte es Spaß, vor allem auf das Freibier zwischen den einzelnen Sets freuten wir uns. Anschließend ruhten wir uns eine Stunde aus, bevor der nächste Programmpunkt anstand: Outdoortraining. Mit handschellenartigen Seilen mussten wir uns aus verschiedenen Stellungen befreien. Aus drei langen Seilen mussten wir eine Brücke bilden/flechten, über die dann jeder Chaot gehen musste. Nun bekamen wir unser wohlverdientes Essen: Wir bekamen die „Reste“ des Tages. Etwas Besseres hätte uns nicht passieren können. Alle Leckereien inklusive Vanilleparfait, die in der Küche übrig blieben, bekamen wir aufgetischt. Verschiedene Fleischsorten, Nudeln, Kroketten usw. In diesem Zusammenhang möchten wir uns ganz herzlich bei den Wirtsleuten und Johannes Braun bedanken, die diesen Tag ermöglicht hatten. Der Tag endete relativ früh nach einigen Runden „Nacht in Palermo“ fielen wir erschöpft in unsere Betten und schliefen so gut es ging. Nur manche hatten Angst, dass ihnen die Decke auf den Kopf fällt, weil unser Bassposaunist sägte wir ein Holzfäller aus Kanada. In diesem Sinne Gute Nacht liebes Tagebuch Die Posaunen Matthias, Markus, Stephan und Armin
|